Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter, um informiert zu bleiben.

Newsletter Overlay
Anrede
* Pflichtfelder
Policy
Placeholder

25.05.2026

Zur Kampagnenwebseite

13.08.2026

Medienmitteilungen

Weiterlesen

13.07.2026

Medienmitteilungen

Weiterlesen

07.07.2026

Vernehmlassungen

Download
3 Fragen an Adrian Cuadra Leon, General Manager von UCB ALPS (Austria & Switzerland)

23.07.2026

Blog

Weiterlesen
3 Fragen an unser neues Boardmitglied: Michele Ravara, General Manager bei AbbVie Switzerland

25.06.2026

Blog

Weiterlesen

Die Interpharma-Mitgliedsunternehmen bieten hochqualifizierte Jobs in Forschung, Entwicklung und Produktion in der Schweiz.

Die Pharmaunternehmen investieren jährlich mehr in Forschung und Entwicklung in der Schweiz, als sie hier Umsatz erzielen.

Rund zwei von fünf Exportfranken stammen aus der Pharmabranche.

Placeholder

Schwerpunktthemen

Interpharma setzt sich für eine starke pharmazeutische Forschung, einen innovativen Standort Schweiz und ein leistungsfähiges Gesundheitssystem ein – mit dem Ziel, Patientinnen und Patienten Zugang zu wirksamen Therapien zu sichern.

Placeholder

Dossiers & Positionen

Von Preisbildung über Marktzulassung bis zur Versorgungssicherheit: Interpharma beleuchtet wichtige Themen rund um Medikamente, Innovation und das Gesundheitssystem in der Schweiz.

Placeholder

Über uns

Interpharma ist der Verband der forschenden Pharmaunternehmen der Schweiz und wurde 1933 als Verein mit Sitz in Basel gegründet. Die von Interpharma vertretene Branche ist die exportstärkste des Landes: Jährlich werden Pharmaprodukte im Wert von rund 115 Milliarden Franken ins Ausland verkauft.

Interpharma informiert die Öffentlichkeit über die Belange der forschenden Pharmaindustrie in der Schweiz sowie über den Pharmamarkt Schweiz, das Gesundheitswesen und die biomedizinische Forschung. Die Mitgliedsfirmen investieren hierzulande jährlich rund 9.2 Milliarden Franken in Forschung und Entwicklung.

Placeholder

Der Vorstand von Interpharma vereint führende Persönlichkeiten der forschenden Pharmaunternehmen und setzt die strategische Ausrichtung des Verbands.

Placeholder

Studien, Berichte und Analysen zu Pharma, Gesundheitssystem und Pharmastandort Schweiz – zum Lesen, Bestellen oder Herunterladen.

Placeholder

Einblicke in die wichtigsten Kennzahlen, Themen und Aktivitäten von Interpharma im Geschäftsjahr 2025.

Häufige Fragen

Sind Medikamente in der Schweiz teurer als in anderen Ländern?

Die Preise patentgeschützter Medikamente sind auf europäischem Niveau. Kaufkraftbereinigt sind diese im Durchschnitt sogar deutlich günstiger (- 20%) als in vergleichbaren Ländern. Generika hingegen sind in der Schweiz rund doppelt so teuer wie im Ausland.

Habe ich in der Schweiz Zugang zu allen neuen Medikamenten?

Der Zugang zu neuen, innovativen Medikamenten verschlechtert sich in der Schweiz seit Jahren. Von der Marktzulassung bis zur Aufnahme in die SL dauert es durchschnittlich 219 Tage – damit wird die gesetzliche Frist von 60 Tagen um ein Vielfaches überschritten. Im Vergleich zu Deutschland haben Patientinnen und Patienten in der Schweiz nur zu rund der Hälfte aller neuen, innovativen Medikamente Zugang über die Grundversicherung.

Steigen die Krankenkassenprämien wegen teuren Medikamenten?

Der Anteil der Medikamente an den Gesundheitskosten ist seit 2010 stabil. In der obligatorischen Krankenversicherung machen sie gerade einmal 21.8% der Kosten aus – patentgeschützte Medikamente sogar nur 8.3%. Aufgrund der alternden Bevölkerung erhöht sich zwar der Bedarf an Medikamenten, doch jährliche Preisüberprüfungen dämpfen die wachsenden Medikamentenkosten mit jährlich wiederkehrenden Einsparungen von über einer Milliarde Franken.

Welche Rolle spielt Swissmedic im Schweizer Gesundheitssystem?

Swissmedic ist zuständig für die Zulassung und Überwachung von Arzneimitteln in der Schweiz und prüft dazu die Zulassungsgesuche für neue Medikamente auf Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität. Ebenfalls erteilt sie Bewilligungen für klinische Studien, sowie für Herstellung und Vertrieb in der Schweiz und ist für die Marktüberwachung zuständig, womit sie einen erheblichen Beitrag zur Sicherheit von Patientinnen und Patienten in der Schweiz leistet.

Warum werden bestimmte Versuche an Tieren und nicht direkt am Menschen durchgeführt?

Risikoarme, nicht-invasive Versuche finden bereits heute am Menschen statt. Ein Beispiel davon sind klinische Studien, in denen neue Medikamente schrittweise und unter strengen ethischen Vorgaben auf Sicherheit und Wirksamkeit geprüft werden. Bevor solche Studien beginnen können, müssen mögliche Wirkungen und Risiken jedoch in der präklinischen Forschung untersucht werden, da völlig ungetestete Substanzen am Menschen mit erheblichen Gefahren verbunden wären. Historische Fälle unfreiwilliger Menschenversuche und schwerwiegender Zwischenfälle haben zur Entwicklung verbindlicher Schutzstandards geführt. Wo Alternativmethoden (z.B. Zellkulturen, Organoide oder künstliche Intelligenz) komplexe Vorgänge im gesamten Organismus noch nicht ausreichend abbilden können, sind Tierversuche weiterhin notwendig.

Was braucht es, damit ein Tierversuch durchgeführt werden darf?

In der Schweiz ist ein Tierversuch nur zulässig, wenn ein detailliertes Gesuch vorliegt, das von der kantonalen Behörde bewilligt wird. Sowohl das konkrete Forschungsprojekt als auch die beteiligten Personen, die Tierhaltung und die Versuchsdurchführung müssen die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Die Bewilligung darf nur erteilt werden, wenn keine wissenschaftlich anerkannte Alternative existiert, ein hoher Erkenntnis- oder Nutzenwert besteht und die Belastung der Tiere auf das notwendige Minimum reduziert wird. Bei belastenden Tierversuchen nimmt eine Tierversuchskommission als Teil des kantonalen Bewilligungsverfahrens eine sogenannte Güterabwägung vor und beurteilt, ob der erwartete Erkenntnissgewinn die Beeinträchtigungen der Tiere (wie Schmerzen, Ängste, Verletzung der Würde) rechtfertigt. Die Schweiz verfügt über eines der strengsten Tierschutzgesetze weltweit.

Wie wichtig ist die Pharmaindustrie für die Schweiz?

Die Pharmaindustrie ist die wichtigste Exportbranche der Schweiz und ein zentraler Pfeiler des Forschungs- und Wirtschaftsstandorts. Sie sichert rund 300’000 Arbeitsplätze, trägt fast 10% zum BIP bei und leistet einen wesentlichen Beitrag zu Innovation und Wohlstand. Die Mitgliedsfirmen von Interpharma investieren zudem jährlich rund neun Milliarden Franken in Forschung und Entwicklung in der Schweiz, bezahlen 10 Milliarden Schweizer Franken an Steuern und tragen massgeblich dazu bei, dass neue Medikamente und Therapien entwickelt werden können.

Warum ist der Patentschutz für Medikamente wichtig?

Die Entwicklung neuer Medikamente dauert im Schnitt 12 Jahre, kostet Milliarden und birgt erhebliche Risiken. Der Schutz geistigen Eigentums schafft die notwendige Planungssicherheit und setzt Anreize, damit Unternehmen langfristig in Forschung und Entwicklung investieren können. Patentschutz ist deshalb eine zentrale Voraussetzung dafür, dass neue Therapien erforscht, weiterentwickelt und Patientinnen und Patienten zugänglich gemacht werden können.

Projekte & Kampagnen