Die Pharmaindustrie gehört zu den produktivsten Branchen der Schweiz. Die Arbeitplatzproduktivität, definiert als nominale Bruttowertschöpfung pro Erwerbstätigen ist hier in den vergangen Jahren stetig angestiegen, von 139 700 Schweizer Franken im Jahr 1990 auf ihren vorläufigen Höhepunkt von 377 100Franken im Jahr 2008. Die Arbeitsplatzproduktivität in der Pharmaindustrie ist 2008 damit über dreimal so hoch wie in der Gesamtwirtschaft (111 400 Franken). Während die gesamtwirtschaftliche Produktivität seit 1995 um jährlich rund 1.6 Prozent gewachsen ist, hat sich die Produktivität in der Pharmaindustrie im gleichen Zeitraum um durchschnittlich 5.6 Prozent pro Jahr verbessert.

Auch in Bezug auf die geleisteten Arbeitsstunden ist die Produktivität in der Pharmaindustrie überdurchschnittlich hoch. Die Stundenproduktivität, definiert als nominale Bruttowertschöpfung in Franken pro geleistete Arbeitsstunden pro Jahr ist in der Vergangenheit stetig gewachsen und hat sich von rund 46 Schweizer Franken pro Stunde im Jahr 1990 auf 67 Franken pro Stunde im Jahr 2008 um rund 46 Prozent und damit beinahe die Hälfte erhöht. Zwischen 2005 und 2008 lässt sich ein Anstieg von 5 Franken pro Stunde verzeichnen. Der leicht stärkere Anstieg der Stundenproduktivität gegenüber der Arbeitsplatzproduktivität deutet darauf hin, dass über die letzten 18 Jahre in der Gesamtwirtschaft ein leichter Trend zu mehr Teilzeitstellen stattgefunden hat.

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