Medikamente sind technisch hoch stehende Qualitätsprodukte, die auch eine ausgezeichnete Handelsbilanz erzielten: Die Exporte für pharmazeutische Produkte beliefen sich 2008 auf über 55,3 Milliarden Franken. Dies entspricht 77 Prozent des gesamten schweizerischen Chemieexportes oder 25 Prozent des gesamten Exportvolumens aus der Schweiz. Der Exportüberschuss für pharmazeutische Produkte hat 2008 im Vorjahresvergleich deutlich zugenommen und betrug 31.6 Milliarden Franken.

Da die schweizerischen Pharmaunternehmen stark international ausgerichtet sind, wird der überwiegende Teil der Produkte im Ausland abgesetzt. Grösster Abnehmer der in der Schweiz hergestellten Medikamente ist 2008 Europa mit 61.6 Prozent vor den USA mit knapp 10 Prozent und Japan mit 4.8 Prozent. Der Anteil der Pharmaexporte an den Gesamtexporten hat in den vergangenen siebzehn Jahren rasant zugenommen. Er stieg von 10 Prozent im Jahr 1990 auf 24 Prozent im Jahr 2004 und schliesslich 26 Prozent im Jahr 2008, womit sich die Pharmaindustrie als einer der wichtigsten Motoren der schweizerischen Exportindustrie erwiesen hat. Im Vergleich mit den übrigen Branchen liegt die Schweizer Pharmaindustrie mit der Zunahme der Exporte an der Spitze, wie der Branchenvergleich zeigt.

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