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Forschung

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Was ist uns unsere Gesundheit wert?

Kosten und Preise beherrschen die gesundheitspolitische Diskussion in der Schweiz. Dabei geht oft vergessen, dass Medikamente nicht nur etwas kosten, sondern auch einen grossen Nutzen haben. Dank neuen Medikamenten haben viele Patientinnen und Patienten eine Chance auf Linderung oder Heilung ihrer Krankheit. Nicht zuletzt dank den Fortschritten der Pharmaforschung ist die Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten gestiegen und die Lebensqualität bis ins hohe Alter hat sich verbessert. Neue Medikamente tragen dazu bei, dass teure Spitalaufenthalte verkürzt und Arztbesuche reduziert werden können. Von mehr krankheitsfreien Arbeitstagen und Patienten, die rascher wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden können, profitiert schliesslich auch die Volkswirtschaft. Der Anteil der Medikamente an den Gesundheitskosten wird zudem oft überschätzt. Tatsächlich wendet die Schweizer Bevölkerung im Durchschnitt nur 1.6 Prozent des Einkommens für Medikamente auf - etwa gleich viel wie fürs Telefonieren.

Der zeitliche und finanzielle Aufwand für die Entwicklung eines neuen Medikaments ist immens. Die Erforschung und Entwicklung eines einzigen neuen Medikaments kostet rund eine Milliarde Franken und dauert vom ersten Versuch bis zum fertigen Medikament acht bis zwölf Jahre. Alleine in der Schweiz arbeiten 6000 Forscherinnen und Forscher an der Entwicklung neuer, besserer und sicherer Medikamente. 

Trotz den medizinischen Fortschritten der letzten Jahrzehnte gibt es immer noch viele Krankheiten, wie Aids, Alzheimer oder Krebs, die nicht geheilt werden können. Es ist deshalb wichtig, dass die pharmazeutische Industrie weiterhin in die Forschung und Entwicklung von neuen Medikamenten investiert. Ein forschungs- und innovationsfreundliches Umfeld ist dazu unabdingbar. Besonders grosse Bedeutung kommt dem Patentschutz zu, denn ohne diesen würde es die hohen Investitionen in die Medikamentenforschung nicht geben. Die Pharmaindustrie sorgt nicht nur für den medizinischen Fortschritt, sondern ist auch Motor des wirtschaftlichen Wachstums. Sie hat eine im internationalen Vergleich beeindruckende Produktivität, ist ein wichtiger Arbeitgeber mit hohem Lohnniveau und die am stärksten wachsende Exportbranche der Schweiz mit einem Anteil von 30 Prozent aller Schweizer Exporte.

Im Folgenden wird aufgezeigt in welchen Bereichen die Pharmaforschung besondere Resultate erzielen konnte. Daneben finden Sie Patientenportraits, Interviews sowie weiterführende Links.

Seltene Erkrankungen - eine Volkskrankheit

  • Eine Informationsbroschüre 2010 PDF-Format


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Ratschläge zum Umgang mit Medikamenten

  • Ausgabe 2009 PDF-Format


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Interpharma, Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz, Petersgraben 35, 4003 Basel